Kulturgeschichte, gestern, heute, morgen – Improvisationen zwischen den Welten – Armin Thalheim

Liebe Freunde, Bekannte und unvergessene Musikpartner,

heute möchte ich mich bei Euch/Ihnen mit meiner neuesten Arbeit vorstellen bzw. in Erinnerung bringen! Der dritte Band der “Improvisationen zwischen den Welten” ist fertig und wurde wiederum von der Buchhandelsgesellschaft.de mit einem repräsentativen Äußeren versehen und wird auf Bestellung gedruckt und geliefert (siehe Links zu den einzelnen Büchern).

Was kann man in den Büchern an Erzählungen/Informationen erwarten?

Improvisationen zwischen den Welten – Band 1 bis 3 – Armin Thalheim

Im ersten Band: Die Familiengeschichte beginnt lange vor meinem Geburtsjahr 1944 bei meinem Adoptiv-Großvater, der 1880 geboren wurde und kurz vor seinem 105. Geburtstag verstarb. Es geht natürlich auch um meine Mutter, die aus einem Dresdener Waisenhaus adoptiert wurde und nur aufgrund ihres Äußeren – braungebrannt mit dunklen Haaren – 1937 durch Denunzierung fast in ein KZ gekommen wäre, und natürlich um meinen Vater, den ich nie kennenlernte, da er im Alter von 30 Jahren, vier Wochen nach meiner Geburt, im Krieg verschollen blieb. Erzählstoff mit spannungsgeladenem Inhalt! Meinem Leben gewinne ich als Jugendlicher und Student heitere Seiten ab, beschreibe meine musikalischen Erkenntnisse in Dresden und Leipzig, reiste als Solist, Kammermusikpartner, Cembalobegleiter und Pianist zum Beispiel mit Eckart Haupt, Andreas Aigmüller und dem Kammerorchester “camerata musica” durch Europa, die damalige UdSSR, Japan, Mexiko, Kuba und Indien. Neben über 60 Gedichten finden sich einige Erzählungen im ersten Band, der meine DDR-Zeit bis 1989 schildert (350 Seiten).

Im zweiten, 273-seitigen Band, folgen die Jahre 1990 bis 2018 mit der Gründung einer neuen Familie, meiner Arbeit in Leipzig, Dresden und Berlin, der Sanierung von zwei Häusern in Sachsen und Berlin, dem dramatischen Autounfall in Österreich, dem Bericht über meine drei Konzert-Reisen nach Paraguay u.a. Außerdem nahm ich noch Aufsätze zur Musik in das Buch, die über die Jahre in Fachzeitschriften veröffentlicht wurden und erstellte eine discografische Übersicht.

Der dritte Band mit 163 Seiten sollte eigentlich nur ein kleines Büchlein werden, denn ich hatte nur noch mehr oder weniger erheiternde Nachträge zu einigen bisher vergessenen Konzerten zusammengestellt, die 35 Seiten füllten. Dann kam “Corona”, was mir nach einer längeren Erkrankung den Neustart von Konzerten verhagelte. Ich glaubte im März 2020, dass das bedrohliche Szenario bald vorüber sei und begann, fast täglich etwas zur sich etablierenden Pandemie aufzuschreiben. Das hielt ich bis zum Dezember 2020 durch. So wuchs das Buch um weitere 80 Seiten. Mit meinen Erläuterungen will ich Verständnis für Künstler schaffen und auf die existentielle Notwendigkeit des uneingeschränkten Musizierens hinweisen. Damit Band III noch mehr eine musikalische Gewichtung bekam, wählte ich dafür aus originalen Konzertkritiken etwa 30 fein geschliffene Texte aus und fügte außerdem ein Verzeichnis meiner Kompositionen hinzu. 

Die zwischen 2015 und 2020 entstandenen, mit zahlreichen, teilweise farbigen Fotos und Originaldokumenten ausgestatteten Bücher schildern nicht nur private Details aus meinem Leben, sondern stellen auch kulturgeschichtliche Überlegungen zur Diskussion, die garantiert nicht langweilig werden. 

Herzliche Grüße!

Euer/Ihr

Armin Thalheim